Beim Schreiben von In der Fremde musste ich mich ein wenig darüber ärgern, dass Inhalte a) nicht einbettbar und b) nicht gut mobil konsumierbar sind. Die allermeisten Sender setzen für ihre Videos und Audios auf Player, die sich nicht wie ein Youtube-Video oder ein Soundcloud-Audio auf anderen Webseiten wie diesem Blog einbetten lassen. Und wer die Inhalte auf dem Smartphone konsumieren möchte, muss online sein – zuhause runterladen und später anhören ist nicht vorgesehen. Leider gibt es längst nicht alles als Podcast.

Aber man kann sich selbst einen Podcast basteln – mit Huffduffer. Sofern die Sender den direkten Zugriff auf eine Audiodatei erlauben, kann man sie seinem persönlichen Huffduffer-Podcast hinzufügen. Jeder Nutzer des Dienstes bekommt seinen persönlichen Podcast-Feed. Über die Website oder über ein Bookmarklet, eine kleine Browser-Erweiterung, kann man neue Audios hinzufügen. Ich füge also MP3s, die ich im Netz finde, die aber nicht Teil eines offiziellen Podcasts sind, in meinem Huffduffer-Feed hinzu, aktualisiere meine Podcast-App und kann den Beitrag so hören, wann es mir passt und ohne mein Datenvolumen überzustrapazieren.

Für die im letzten Beitrag empfohlene Serie Flüchtlinge erzählen gibt es hier mal einen eigenen Huffduffer-Feed – damit ihr euch alle Folgen bequem mobil anhören könnt. Wollte man es den Hörern richtig einfach machen, könnte man ihnen auch noch einen solchen Button anbieten:


Der Trend geht allerdings leider in eine andere Richtung: Podcasts werden abgeschafft, MP3s nicht mehr ins Netz gestellt.